Du tauchst regelmäßig auf Reisen und merkst jedes Mal dasselbe: dein BCD nimmt zu viel Platz im Koffer ein, wiegt zu viel und macht das Einchecken am Flughafen zur Rechenaufgabe. Es gibt eine bessere Lösung — aber um sie zu finden, musst du wissen, worauf es wirklich ankommt.
Ein Reise-BCD muss ein einziges Problem lösen: so leicht und komprimierbar wie möglich sein, ohne im Wasser Kompromisse einzugehen. Das schließt die meisten herkömmlichen Jacket-BCDs von vornherein aus, die für lokales Tauchen entwickelt wurden, wo Gewicht und Volumen keine Priorität haben.
Die vier entscheidenden Kriterien:
Die meisten Freizeittaucher nutzen ein Jacket-BCD — das traditionelle Modell, bei dem die Luftkammer den Rumpf umschließt. Es ist vertraut und in jedem Tauchshop erhältlich. Für Reisen hat es jedoch ernsthafte Einschränkungen.
Ein Jacket mittlerer Qualität wiegt zwischen 3 und 4,5 kg. Es hat viele Plastikteile, Reißverschlüsse, Taschen, mehrere Ablassventile. All das addiert Gewicht und Volumen. Im Wasser verteilt es den Auftrieb um den Rumpf, was bei Tauchern ohne perfekte Tarierungstechnik zu einer instabilen horizontalen Lage führen kann.
Ein Backplate-und-Wing-System funktioniert anders. Die starre Rückenplatte ersetzt den Rahmen des Jacket, und der Wing befindet sich ausschließlich hinter dir, nicht ringsherum. Das Ergebnis:
Wichtig: Backplate und Wing ist nicht nur für technische Taucher. Es ist die logischste Wahl für jeden Taucher, der maximale Einfachheit, minimales Gewicht und echte Leistung im Wasser möchte. Der Voyager von Aquanaut wurde genau dafür entwickelt: anspruchsvolle Freizeittaucher, die reisen.
Einer der häufigsten Fehler ist die Wahl eines BCDs mit übermäßigem Auftrieb "zur Sicherheit". Mehr Auftrieb bedeutet mehr Stoff, mehr Gas zum Managen, mehr Volumen. Für einen Freizeittaucher mit 3–5 mm Neoprenanzug und einer 12-Liter-Flasche sind 10–12 kg Auftrieb mehr als ausreichend.
Hier ist ein direkter Vergleich der beiden Systeme nach den Kriterien, die beim Tauchen wirklich zählen:
Das DIR-Prinzip (Doing It Right) und die Hogarthian-Konfiguration stammen aus der Höhlentauchgemeinschaft — aber die Vorteile gelten für jeden Taucher. Horizontaler Trim, reduzierter Luftverbrauch, teamfähige Ausrüstung: all das ist beim Riff-Tauchen genauso wertvoll wie unter der Erde.
Organisationen wie GUE (Global Underwater Explorers) und UTD (Unified Team Diving) bieten Einsteigerkurse für Freizeittaucher an, die DIR-Prinzipien von Grund auf einführen. Das vollständige Setup wird im Hogarthian Configuration Guide erklärt.
Voyager. Für Taucher, die reisen und das Beste verlangen.
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